Zum Vergleich
Firsty

Firsty Erfahrungen 2026: Hält die kostenlose eSIM ihr Versprechen?

Wir haben Firsty getestet: echte Preise, Abdeckung, App und Kundenservice. Hier ist unser vollständiger Erfahrungsbericht, mit Zahlen aus unserer Datenbank.

Von Teddy

eSIM- & Reise-Redakteur

Veröffentlicht am 25. August 2026
Das Wesentliche

Firsty auf einen Blick

Firsty
Firsty

Redaktionsnote

4,6/5

Trustpilot 4,8 · App Store 4,5 · Play 4,5

Das Fazit

Firsty wirbt mit einem seltenen Versprechen: wirklich kostenlose mobile Daten. Das Prinzip ist einfach: Du schaust dir einen kurzen Werbespot an und schaltest kleine Datenpakete frei, in über 170 Ländern, mit nur einer eSIM. Die Trustpilot-Bewertung ist mit 4,8/5 exzellent, mehr als eine Million Menschen nutzen den Dienst bereits. Aber seien wir ehrlich: Das kostenlose Angebot bedeutet langsame Daten in kleinen Mengen, perfekt zum Aushelfen (Nachrichten, Karten), aber nicht für einen echten Alltagsgebrauch. Dafür gibt es die kostenpflichtigen Tarife Classic (ab 0,98 Euro pro GB) und Unlimited (ab 2 Euro pro Tag). Ein cleverer Dienst als Backup, und eine ernstzunehmende kostenpflichtige Alternative auf dem eSIM-Marktplatz.

Kernpunkte

  • Das erste wirklich kostenlose Mobilfunknetz (Daten gegen Werbung)
  • Eine eSIM für über 170 Länder, Abrechnung in Euro
  • Kostenpflichtige Tarife Classic (0,98 Euro/GB) und Unlimited (2 Euro/Tag)
  • Exzellente Trustpilot-Bewertung (4,8/5)

Vorteile

  • Wirklich kostenlose mobile Daten (freigeschaltet durch kurze Werbung)
  • Nur eine eSIM für über 170 Länder, Abrechnung in Euro statt Dollar
  • Klare kostenpflichtige Angebote: Classic werbefrei ab 0,98 Euro/GB, Unlimited ab 2 Euro/Tag
  • Exzellente Trustpilot-Bewertung (4,8/5) und über 1,2 Millionen Nutzer
  • Hotspot-Freigabe erlaubt, Aufladung jederzeit möglich, App auch auf Deutsch verfügbar
  • Ideal als Sicherheitsnetz: erreichbar bleiben, auch ohne bezahlten Tarif

Nachteile

  • Der Free-Tarif ist langsam und begrenzt (kleine Datenpakete mit 1 Mbit/s, inklusive Werbung)
  • Vereinzelte Nutzerbewertungen zu Geschwindigkeit und Aktivierungsproblemen
  • Data only: keine lokale Rufnummer (Anrufe über WhatsApp oder separate Aufladung)
  • Beim Unlimited-Tarif reduzierte Geschwindigkeit ab 5 GB pro Tag
Gegen die Konkurrenz

Firsty gegen die Konkurrenz

Zahlen aus unserer Datenbank: Firsty im Vergleich mit den wichtigsten Konkurrenten.

FirstyFirstyDieser Bericht
Trustpilot-Bewertung
4,8/5
3,9/5
4,7/5
4,7/5
Abgedeckte Länder
64 Länder
64 Länder
65 Länder
61 Länder
Einstiegspreis
2,50 €
4,00 €
2,49 €
3,79 €
Bester Preis pro GB
0,18 €/GB
0,75 €/GB
Unbegrenzte Tarife
Abrechnungswährung
EUR
EUR
EUR
EUR
Französische Oberfläche
Mobile App
App auf Französisch
Hotspot-Freigabe
Aufladung möglich
Firsty-Tarife

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Firsty

5 Tarife für Japan

ab 3,10 €

UNLIMITED1 T
3,10 €
BESTER PREIS
UNLIMITED3 T
8,40 €
UNLIMITED7 T
19,60 €
UNLIMITED15 T
40,50 €
UNLIMITED30 T
78,00 €
Preise aktualisiert am 16. Juli 2026

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Der komplette Test

Unser ausführlicher Firsty-Erfahrungsbericht

Ich war skeptisch, als ich zum ersten Mal über Firsty gelesen habe. Ein Mobilfunknetz, das komplett kostenlos sein soll? Das klang nach einem Marketing-Trick. Also habe ich mir für diesen Testbericht die Zeit genommen, alles genau durchzugehen, und hier sind meine ehrlichen Firsty Erfahrungen aus dem Test 2026, ohne Filter und ohne Beschönigung.

Ich zeige dir, wie die kostenlose Data-Funktion wirklich funktioniert, was die bezahlten Tarife kosten, wie es um Netzqualität und Datenschutz steht, und für wen sich der Anbieter überhaupt lohnt.

Was ist Firsty und wie funktioniert die eSIM?

Firsty ist eine App, die eine eSIM anbietet, die weltweit einsetzbar ist. Der Anbieter positioniert sich als erstes Mobilfunknetz, das kostenlosen Internetzugang bietet, finanziert durch Werbung statt durch deinen Geldbeutel.

Firsty Startseite: „Das erste kostenlose Mobilfunknetz“, mit über 1,2 Millionen Nutzern und einer Trustpilot-Bewertung von 4,8/5

Das Versprechen: „Das erste kostenlose Mobilfunknetz“

Firsty bewirbt sich wörtlich als „the first free mobile network“. Konkret heißt das: Du bekommst mobile Daten, ohne zu zahlen, im Tausch gegen ein paar Sekunden Werbung. Die Idee ist nicht, deinen Haupttarif zu ersetzen, sondern dir ein kostenloses Sicherheitsnetz zu bieten, egal wohin du reist.

Für wen ist Firsty gedacht?

Das Angebot richtet sich vor allem an Reisende, die eine unkomplizierte eSIM für unterwegs suchen. Firsty ist eine data-only eSIM, das heißt, sie regelt ausschließlich Internetzugang, keine klassischen Anrufe oder SMS. Das ist kein Nachteil an sich, sondern das gleiche Prinzip wie bei den meisten Reise-eSIMs auf dem Markt, etwa bei Airalo oder Holafly.

Der Unterschied bei Firsty: Zusätzlich zu den kostenpflichtigen Tarifen gibt es eine 100 Prozent kostenlose Ebene. Die App ist auf Deutsch verfügbar, ebenso die Webseite, und der Support arbeitet 24/7 mit einem KI-Chatbot als Unterstützung.

Was ist eine eSIM eigentlich?

Bevor wir tiefer in den Firsty Testbericht einsteigen, kurz zur Erklärung für alle, die den Begriff noch nicht kennen. Eine eSIM ist eine digitale SIM-Karte, fest im Smartphone eingebaut, ohne dass du eine physische Karte einlegen musst.

eSIM vs. physische SIM

Bei einer klassischen SIM-Karte musst du am Zielort eine Karte kaufen, sie einlegen und oft eine Warteschlange am Flughafen in Kauf nehmen. Bei einer eSIM lädst du ein Profil direkt in dein Gerät, meist per QR-Code, und die Aktivierung dauert wenige Minuten.

Der große Vorteil: Du kannst mehrere eSIM-Profile gleichzeitig speichern und je nach Bedarf wechseln, ohne die physische Karte tauschen zu müssen. Firsty nutzt genau dieses Prinzip, mit dem Zusatz, dass eine einzige eSIM für über 170 Länder gültig bleibt.

Warum „data only“ kein Nachteil ist

Viele Reisende erwarten von einer SIM automatisch Anrufe und SMS, aber im Ausland läuft heute fast alles über Internet. WhatsApp, Signal, FaceTime, all das braucht nur Daten, keine klassische Telefonfunktion. Deshalb ist „data only“ bei modernen Reise-eSIMs wie Firsty eher Standard als Ausnahme, und für die meisten Reisenden völlig ausreichend.

Aktivierung und Bedienbarkeit im Firsty Test 2026

Ein wichtiger Teil jedes Testberichts ist die praktische Handhabung. Wie einfach lässt sich Firsty tatsächlich einrichten, und wie fühlt es sich im Alltag an?

So funktioniert die eSIM-Aktivierung Schritt für Schritt

Die Einrichtung läuft in wenigen klassischen Schritten ab: App herunterladen, eSIM installieren, Tarif auswählen. Egal ob du dich für Free, Classic oder Unlimited entscheidest, der technische Ablauf bleibt identisch.

Firsty in wenigen Schritten nutzen: Tarif wählen (Free, Classic oder Unlimited), dann eine eSIM, die in allen Ländern funktioniert

Deine eSIM ist wiederverwendbar, du kannst sie jederzeit aufladen, auch um einen speziellen Tarif für Auslandsanrufe freizuschalten. Hotspot-Freigabe ist erlaubt, was längst nicht bei allen Anbietern selbstverständlich ist. Praktisch, wenn du in der Gruppe reist oder deinen Laptop über das Handy verbinden willst.

Praxiserfahrung im Alltag

In der Praxis läuft die Aktivierung meist reibungslos, sofern dein Gerät eSIM-fähig ist. Es gibt jedoch, wie bei jedem Anbieter, vereinzelte Berichte über Probleme bei der Aktivierung, etwa wenn die Verbindung sich zunächst nicht herstellen lässt.

Wichtig zu wissen: Alles wird in Euro abgerechnet, was Überraschungen durch Wechselkurse vermeidet, die man bei manchen Konkurrenten mit Abrechnung in Dollar erleben kann. Das ist gerade für deutsche Nutzer ein angenehmer Unterschied im Vergleich zu US-zentrierten Anbietern.

Kosten und Tarife: Was zahlst du bei Firsty wirklich?

Kommen wir zum Kernpunkt jedes Testberichts: den Kosten. Firsty unterscheidet drei Ebenen, die du je nach Bedarf kombinieren kannst.

Free-Tarif: Kostenlose Daten durch Werbung

Der Mechanismus dahinter ist simpel. Du öffnest die App, schaust dir einen kurzen Werbespot an, und schaltest damit rund 20 MB Daten mit einer Geschwindigkeit von 1 Mbit/s frei. Diese kleinen Pakete sind kumulierbar und 7 Tage gültig, verfügbar in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum.

Keine Kreditkarte nötig, kein verstecktes Abonnement. Du schaust Werbung, du bekommst Daten. So simpel, und tatsächlich ziemlich selten in dieser Branche.

Was reicht mit 20 MB bei 1 Mbit/s realistisch? Für:

  • E-Mails oder WhatsApp checken,
  • eine Route auf Google Maps nachschauen,
  • ein Taxi oder Uber im Ausland bestellen,
  • ein paar dringende Nachrichten verschicken.

Für Videostreaming, längere Videocalls oder ganztägiges bequemes Surfen reicht es dagegen nicht. Der kostenlose Firsty-Tarif ist ein Backup, kein Ersatz für einen echten Datentarif im Urlaub.

Wenn du wissen willst, wie kostenlose Reisedaten am Markt generell funktionieren, habe ich einen ausführlichen Ratgeber zur kostenlosen eSIM geschrieben.

Classic und Unlimited: Die kostenpflichtigen Angebote

Das Classic-Angebot ist der klassische Ansatz, den man von den meisten Reise-eSIMs kennt. Du kaufst ein Datenpaket (zwischen 0,5 und 50 GB), hast keine Werbung, und surfst mit voller Geschwindigkeit. Der Einstiegspreis von 0,98 Euro pro GB ist fair, und bleibt in allen abgedeckten Ländern identisch, was das Reisen zwischen mehreren Zielen deutlich vereinfacht.

Für alle, die viele Daten brauchen, gibt es Unlimited, einen Tagestarif. Die mobilen Daten sind unbegrenzt, mit 5 GB bei voller Geschwindigkeit pro Tag, danach reduziert sich die Geschwindigkeit auf 512 Kbit/s. Diese Grenze stört im normalen Reisealltag kaum (Karten, soziale Medien, Messenger), aber bei intensivem Streaming solltest du das vorher wissen.

Hier ein qualitativer Überblick über die drei Tarife:

TarifGeschwindigkeitWerbungIdeal für
FreeBasis (1 Mbit/s)JaKurzfristig aushelfen
ClassicVolle GeschwindigkeitNeinEinen klassischen Urlaub
UnlimitedVolle Geschwindigkeit, danach reduziert nach 5 GB/TagNeinIntensive, tägliche Nutzung

Die Firsty-Tarife: Free (werbefinanziert), Classic ab 0,98 € pro GB ohne Werbung und Unlimited ab 2 € pro Tag

Netzqualität und Performance: Wie gut ist die Verbindung wirklich?

Die beste Idee bringt nichts, wenn das Netz im Alltag nicht mithält. Deshalb ein genauerer Blick auf die tatsächliche Leistung im Firsty Test.

Geschwindigkeit im Free-Tarif

Bei 1 Mbit/s ist klar, dass Firsty im kostenlosen Modus keine Wunder vollbringt. Für einfache Aufgaben reicht es, aber Ladezeiten bei umfangreicheren Seiten oder größeren App-Updates können sich merklich hinziehen.

Wer eine schnellere Verbindung braucht, sollte direkt zu Classic oder Unlimited wechseln, statt sich über die Free-Geschwindigkeit zu ärgern. Das ist kein Fehler im System, sondern das erwartbare Ergebnis eines werbefinanzierten Modells.

Stärken der firsty eSIM im Netzbetrieb

Bei den bezahlten Tarifen zeigt Firsty seine eigentlichen Stärken: volle Netzgeschwindigkeit, stabile Verbindung in über 170 Ländern, und eine einzige eSIM, die du nicht bei jeder Grenzüberschreitung neu einrichten musst. Das ist besonders bei Reisen durch mehrere Länder ein echter Zeitgewinn im Vergleich zu Anbietern, die für jedes Land ein eigenes Profil verlangen.

Firsty greift dabei auf lokale Netzpartner in den jeweiligen Ländern zurück, ein Standardverfahren, das auch bei anderen eSIM-Anbietern üblich ist. Die Netzqualität hängt also letztlich vom lokalen Netzbetreiber im jeweiligen Land ab, nicht direkt von Firsty selbst.

Support und Nutzerbewertungen zu Firsty

Wie steht es um die Zuverlässigkeit des Anbieters, und was sagen andere Nutzer in ihren Bewertungen? Das ist die Frage, die sich jeder vor der Installation einer noch relativ jungen eSIM-Marke stellt.

Trustpilot-Bewertung und App-Store-Ratings

Auf Trustpilot erreicht Firsty eine Bewertung von 4,8 von 5, ein exzellenter Wert in dieser Branche. Die Firsty-App ist außerdem gut bewertet, im App Store wie im Play Store liegt die Bewertung bei rund 4,5 von 5. Firsty gibt an, mehr als 1,2 Millionen Nutzer zu haben, eine Zahl, die zeigt, dass das Konzept weit über einen reinen Marketing-Coup hinausgeht.

Hinweis: Bewertungen von Plattformen wie Trustpilot gelten als externe Inhalte. Wenn du solche Widgets auf Webseiten siehst, wird deren Anzeige oft erst nach deiner Zustimmung geladen, ein üblicher Standard bei deutschen Testseiten.

Trustpilot
4,8/5

« Die Idee mit den kostenlosen Daten ist super, um im Urlaub kurz auszuhelfen, aber man muss ehrlich sein: Die Geschwindigkeit im Free-Tarif ist nichts für den Dauereinsatz. »

Kundenbewertung auf Trustpilot

Kritikpunkte aus echten Bewertungen

Ich wäre nicht ehrlich, wenn ich dir die Schwachstellen aus den Nutzerbewertungen verschweigen würde. Einige berichten von einer langsamen Geschwindigkeit, vor allem im kostenlosen Tarif, was angesichts der angegebenen 1 Mbit/s nachvollziehbar ist. Andere erwähnen vereinzelte Probleme bei der Aktivierung der eSIM, bei denen die Verbindung erst nach einiger Zeit funktioniert hat.

Der KI-Chatbot im Support löst nicht immer jedes Problem, gelegentlich braucht es einen menschlichen Ansprechpartner, um eine Situation zu klären. Nichts Dramatisches gemessen an der insgesamt hohen Bewertung, aber Punkte, die du vor deiner Reise kennen solltest.

Datenschutz und Sicherheit: Wie sicher ist die digitale SIM-Karte?

Wenn ein Dienst kostenlos ist, stellt sich fast automatisch die Frage: Wo verdient der Anbieter eigentlich sein Geld, und was passiert mit meinen Daten? Eine berechtigte Frage bei jedem Firsty Testbericht.

Wie Firsty sich finanziert und was das für dich bedeutet

Firsty finanziert den kostenlosen Tarif über Werbeeinnahmen, das ist offen kommuniziert und kein Geheimnis. Das bedeutet, dass du im Free-Tarif regelmäßig kurze Werbespots ansiehst, um Daten freizuschalten. Bei den kostenpflichtigen Tarifen Classic und Unlimited entfällt diese Werbung vollständig, dort bezahlst du direkt für den Dienst statt mit deiner Aufmerksamkeit.

Wie bei jeder App, die persönliche Daten verarbeitet, lohnt sich ein Blick in die Datenschutzerklärung, bevor du dich anmeldest. Grundsätzlich unterscheidet sich Firsty hier nicht von anderen eSIM-Anbietern auf dem Marktplatz: Standortdaten und Nutzungsverhalten können zur Optimierung des Dienstes verwendet werden.

Warum ein VPN wie NordVPN oder CyberGhost sinnvoll bleibt

Eine eSIM schützt deine mobile Verbindung, aber nicht automatisch deine Privatsphäre im Netz. Wenn du unterwegs häufig öffentliches WLAN nutzt oder auf sensible Konten zugreifst, lohnt sich zusätzlich ein VPN. Ein VPN (Virtual Private Network) verschlüsselt deinen Datenverkehr und verschleiert deine IP-Adresse, vereinfacht gesagt: ein Tunnel, durch den niemand mitlesen kann.

Anbieter wie NordVPN oder CyberGhost sind auf dem VPN-Angebot am Markt gut etabliert und lassen sich problemlos parallel zu deiner Firsty eSIM nutzen. Gerade bei Reisen in Länder mit eingeschränktem Internetzugang oder bei der Nutzung von Bankgeschäften im Ausland ist ein VPN eine sinnvolle Ergänzung, unabhängig davon, welchen eSIM-Anbieter du wählst.

Firsty vs. Saily und andere Alternativen im Vergleich

Firsty ist nicht der einzige Anbieter auf dem eSIM-Marktplatz, und ein fairer Testbericht braucht einen Vergleich mit den relevantesten Alternativen.

Saily gesucht? Die beste Firsty-Alternative

Wenn du nach Saily gesucht hast, weil du eine Alternative zu Firsty prüfen willst: Saily ist ebenfalls eine reine Daten-eSIM für Reisende, ohne den kostenlosen werbefinanzierten Ansatz von Firsty. Der Vorteil von Saily liegt in einer sehr klaren Tarifstruktur nach Land oder Region, während Firsty mit seiner globalen eSIM und dem kostenlosen Einstiegstarif punktet.

Für wen sich welcher Anbieter eignet, hängt stark vom Reisetyp ab. Wer nur ein einziges Zielland besucht und maximale Klarheit beim Tarif will, findet bei Saily eine solide Lösung. Wer mehrere Länder auf einer Reise kombiniert und zusätzlich ein kostenloses Backup schätzt, liegt mit Firsty richtig.

firsty eSIM vs. physische SIM vs. andere eSIM-Anbieter

Der Vergleich mit der klassischen physischen SIM-Karte fällt klar zugunsten der eSIM aus, zumindest was Bequemlichkeit angeht. Keine Warteschlange am Flughafen, keine verlorene Plastikkarte, keine Aktivierung vor Ort nötig.

Im Vergleich zu anderen bekannten eSIM-Anbietern wie Airalo oder Holafly liegt der große Unterschied bei Firsty im kostenlosen Free-Tarif, den kein anderer großer Anbieter in dieser Form bietet. Bei den kostenpflichtigen Tarifen bewegt sich Firsty preislich im Rahmen des Marktes, ohne der günstigste oder teuerste Anbieter zu sein.

KriteriumFirstyPhysische SIMAndere eSIM-Anbieter
Kostenloser EinstiegJa, über WerbungNeinSelten
LänderabdeckungÜber 170 Länder mit einer eSIMMeist nur ein LandVariiert stark
AbrechnungIn EuroLokale WährungOft in Dollar
Anrufe/SMSNein, data onlyJaMeist data only

Vor- und Nachteile der firsty eSIM auf einen Blick

Nach diesem ausführlichen Testbericht lässt sich das Bild von Firsty klar zusammenfassen.

Die Stärken im Überblick

  • Wirklich kostenlose mobile Daten, freigeschaltet durch kurze Werbung
  • Nur eine eSIM für über 170 Länder, alles abgerechnet in Euro
  • Klare kostenpflichtige Tarife: Classic werbefrei ab 0,98 Euro pro GB, Unlimited ab 2 Euro pro Tag
  • Exzellente Trustpilot-Bewertung von 4,8/5 und über 1,2 Millionen Nutzer
  • Hotspot-Freigabe erlaubt, Aufladung jederzeit möglich, App auf Deutsch
  • Ideal als Sicherheitsnetz, um erreichbar zu bleiben, auch ohne bezahlten Tarif

Die Schwächen im Überblick

  • Der Free-Tarif ist langsam und begrenzt, kleine Datenpakete bei 1 Mbit/s, inklusive Werbung
  • Vereinzelte Nutzerbewertungen zu Geschwindigkeit und Aktivierungsproblemen
  • Data only, also keine lokale Rufnummer (Anrufe nur über WhatsApp oder separate Aufladung)
  • Beim Unlimited-Tarif reduzierte Geschwindigkeit ab 5 GB pro Tag

Firsty Erfahrungen: Unser Fazit 2026

Nach diesem intensiven Test bleibt mein Eindruck von Firsty überwiegend positiv, solange klar ist, was man vom kostenlosen Angebot erwarten darf und was nicht.

Für wen sich Firsty lohnt

Firsty ist die ideale Backup-Lösung in mehreren Situationen:

  • du willst eine kostenlose Notfallverbindung, falls dein Haupttarif ausfällt oder vergessen wurde,
  • du reist durch mehrere Länder und willst nur eine eSIM statt mehrere verwalten,
  • du suchst eine solide kostenpflichtige Alternative zu Airalo oder Holafly, ohne Einstiegskosten,
  • dir gefällt die Idee, eine eSIM erst gratis zu testen, bevor du für Classic oder Unlimited bezahlst.

Für wen sich eine Alternative besser eignet

Wenn du von Tag eins an intensive Datennutzung brauchst, etwa für Streaming, lange Videocalls oder Arbeiten aus der Ferne, reicht der Free-Tarif nicht aus. Dann lohnt sich der direkte Wechsel zu Classic oder Unlimited, und an dieser Stelle macht ein Blick auf den eSIM-Marktplatz Sinn, um den besten Kompromiss aus Preis und Geschwindigkeit für dein Reiseziel zu finden.

Brauchst du außerdem eine lokale Rufnummer für klassische Anrufe oder SMS, solltest du eine Ergänzung einplanen, da Firsty data only funktioniert. Wer zusätzlich Wert auf mehr Privatsphäre im Netz legt, kombiniert die eSIM sinnvoll mit einem VPN wie NordVPN oder CyberGhost, besonders bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netze im Ausland.

FAQ: deine Fragen zu Firsty

Ist Firsty wirklich kostenlos?

Teilweise, ja. Firsty bietet einen echten kostenlosen Tarif, finanziert durch Werbung: Du schaust einen Werbespot, du schaltest Daten frei. Die Mengen sind aber klein und die Geschwindigkeit begrenzt, es ist also kein Ersatz für einen vollständigen Tarif.

Wie bekomme ich kostenlose Daten bei Firsty?

Du öffnest einfach die App, schaust einen kurzen Werbespot, und schaltest damit rund 20 MB bei 1 Mbit/s frei. Diese Pakete sind kumulierbar und 7 Tage gültig, verfügbar in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum.

Ist Firsty seriös und zuverlässig?

Die Kennzahlen sprechen dafür: eine Trustpilot-Bewertung von 4,8/5, über 1,2 Millionen Nutzer, und eine gut bewertete App im App Store und Play Store. Einige Bewertungen erwähnen aber vereinzelte Probleme bei Geschwindigkeit oder Aktivierung.

Ist die kostenlose Data-Verbindung von Firsty schnell?

Nein, klar nicht. Die Geschwindigkeit im Free-Tarif ist auf Basisniveau begrenzt, bei 1 Mbit/s, ausreichend für Messenger oder GPS, aber nicht für Streaming oder eine intensive Nutzung.

Funktioniert Firsty in mehreren Ländern?

Ja, das ist einer der großen Vorteile des Dienstes. Eine einzige eSIM funktioniert in über 170 Ländern, egal ob im Free-, Classic- oder Unlimited-Tarif, ohne dass du bei jedem Grenzübertritt die eSIM wechseln musst.

Ermöglicht die firsty eSIM Anrufe und SMS?

Nein, Firsty ist eine data-only eSIM, das heißt, sie regelt ausschließlich den Internetzugang, keine klassischen Anrufe oder SMS. Für Kommunikation nutzt du am besten Apps wie WhatsApp, oder du buchst eine separate Aufladung für Auslandsanrufe.

Was ist besser: Firsty oder Saily?

Beide Anbieter richten sich an Reisende, aber mit unterschiedlichem Ansatz. Saily punktet mit einer sehr klaren Tarifstruktur pro Land, während Firsty mit einer globalen eSIM und einem kostenlosen Einstiegstarif einen zusätzlichen Vorteil bietet, besonders bei Reisen durch mehrere Länder.

Über den Autor

Teddy

eSIM- & Reise-Redakteur

Teddy, 35, Reisefotograf und Vielreisender. Von den Philippinen bis Norwegen testet und vergleicht er eSIMs im Feld, damit Reisende verbunden bleiben, ohne zu viel zu zahlen.

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